Sonntag, 19 Sep 2020 14:15 bis 15:00 Uhr

Diskussion „Rassismus im Alltag“:
14:15 bis 15:00 Uhr, Großer Saal
Yanni Fischer, Ellie Vogl,
und Melisa Ergül-Puopolo
https://immigrationsbuchmesse-ffm.org
Diskussion „Rassismus im Alltag“: Yanni Fischer (Anne-Frank Bildungsstätte, Koordinator Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage), Ellie Vogl (Beauftragte SoR-SmC, Gymnasium am kurfürstlichen Schloß, Mainz) und Melisa Ergül-Puopolo (Rechtsanwältin und Abschiebungsbeobachtung am Flughafen).

Yanni Fischer
1983 in Mexiko geboren, in Deutschland aufgewachsen. Von 2012-2018 Lehrkraft an der IGS (Integrierten Gesamtschule) Eschersheim, seit 2018 Abgeordneter Landeskoordinator für das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

Ellie Vogl

Ellie Vogl ist Schülerin am Schlossgymnasium in Mainz. Dort leitet sie eine Arbeitsgruppe, die Projekte im Rahmen von „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ durchführt. Außerdem engagiert sie sich in der Schülervertretung und ist Mitglied der Stadt-SV. Sie gehört zudem zum Organisationsteam ihrer Schule für das Projekt „Schule als Staat“, einem umfangreichen Demokratie-Planspiel.
Außerhalb der Schule ist Ellie Teil einer Pfadfindergruppe und leitet eine Kindergruppe.
2019 hat sie den Jugendpreis für ihr Engagement für Integration und gegen Rassismus sowie ihre langjährige Unterstützung der Frankfurter Immigrationsbuchmesse erhalten.
Auch malt sie gerne, hat ihre Bilder in mehreren Ausstellungen des Vereins Farben International gezeigt und leitet die Kulissenmalerei in der Theater AG ihrer Schule. Sie hat selbst einen Migrationshintergrund.

Melisa Ergül-Puopolo.

Mein kurzer Lebenslauf
Mein Name ist Melisa Ergül-Puopolo.
1978 geboren in Frankfurt am Main
Aufgewachsen in Mörfelden
Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt Abschluss 1. Staatsexamen und 2. Staatsexamen,2006 Gründung der Kanzlei in Gross-Gerau
Diverse ehrenamtliche Projekte
Seit September 2016 nebenberuflich als Abschiebungsbeobachterin am Frankfurter Flughafen. Die Abschiebungsbeobachterinnen sollen Transparenz in einen sonst nicht kontrollierten Bereich staatlichen Handelns bringen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, die Menschen in den letzten Minuten in der Bundesrepublik zu begleiten und gegebenenfalls humantäte Hilfe zu leisten.